Gase werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt: ob beim Schweißen oder Kochen, ob zum Heizen oder bei der Produktion von Lebensmitteln. Oft werden sie dafür in Druckgasflaschen geliefert. Diese müssen sicher gelagert werden.
Vorgaben zur Lagerung von Druckgasflaschen finden sich derzeit in der Technischen Regel Druckgase TRG 280 „Betreiben von Druckgasbehältern“. Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit TRBS 3145 „Ortsbewegliche Druckgeräte, Treibgastanks und Aerosolpackungen – Füllen, Lagern, Bereithalten, innerbetrieblicher Transport, Entleeren“ ist zwar bereits verabschiedet und wird diese ersetzen. Sie ist jedoch noch nicht verbindlich veröffentlicht.
Beim Umgang mit Gefahrstoffen, wie Säuren und Laugen, organischen Lösemitteln, gefährlichen Stäuben und Aerosolen sind grundsätzlich Chemikalienschutzhandschuhe zu tragen. Die Checkliste hilft bei der richtigen Auswahl.
Die Berufsgenossenschaft erfährt von einem Unfall in der Regel durch die Meldung des Durchgangsarztes. Darin enthalten sind Unfallhergang, Befund und Diagnose – auf chirurgischem Fachgebiet. Oft wird aber erst viel später klar, dass der Versicherte bei dem Unfall auch psychische Verletzungen erlitten hat. Und diese Fälle nehmen zu. „Die Anzahl der Unfälle mit Erkrankungen auf neurologisch-psychiatrischem Fachgebiet haben sich von 2004 bis 2006 verdreifacht. Die Tendenz ist weiter steigend“, erklärt Marion Krause, Leiterin des Bereichs Arbeitsunfälle bei der Bezirksverwaltung Heidelberg.
In diesen Fällen ist es wichtig, dass ebenso wie bei körperlichen Beschwerden Behandlungsmöglichkeiten eröffnet und vermittelt werden. Je früher desto besser. Deshalb haben die gesetzlichen Unfallversicherungsträger ein bundesweites Netz von Psychologen geschaffen. Dadurch kann schnell auf Experten zurückgegriffen werden, die über Erfahrungen mit traumatisierten Patienten verfügen und die eine Therapie zügig beginnen können. Es gibt keine langen Wartezeiten und den Traumatisierten kann schnell geholfen werden. Dadurch verkürzen sich die Ausfallzeiten für die Betriebe erheblich.








